Der direkteste und für viele auch attraktivste Vorteil beim Privatkauf ist die eingesparte Maklerprovision. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro und einer Provision von 3,57 Prozent auf Käuferseite sparen Sie rund 14.280 Euro – Geld, das Sie sinnvoll in Renovierungsarbeiten, Möbel oder die Eigenkapitalquote Ihrer Finanzierung investieren können. Gerade für Familien, die genau rechnen, wie viel sie sich leisten wollen, kann das ein bedeutsamer Unterschied sein.
Beim Privatkauf haben Sie außerdem die Möglichkeit, direkt mit dem Eigentümer zu sprechen. Dieser kennt die Immobilie wie kein anderer: Er weiß, wann das Dach zuletzt saniert wurde, wie die Nachbarschaft ist und ob es besondere Eigenheiten des Hauses gibt, die in keinem Exposé stehen. Dieses direkte Gespräch schafft oft eine offenere Atmosphäre und erlaubt Ihnen, Fragen zu stellen, die Sie einem Makler gegenüber vielleicht nicht stellen würden.
Darüber hinaus sind Preisverhandlungen beim Privatkauf häufig flexibler. Viele private Verkäufer sind emotional mit der Immobilie verbunden und möchten, dass ihre frühere Heimat in gute Hände kommt. Wenn Sie als sympathischer, ernsthafter Käufer auftreten und Ihre Finanzierung solide belegen, haben Sie bessere Chancen, den Preis nochmal zu verhandeln oder auf die Übernahme von Einrichtungsgegenständen.